Anwendung
Das InnoScope ermöglicht die Untersuchung der Signalform schneller Schwingungs- und Stoßvorgänge im Zeitbereich. Diese Vorgänge lassen sich detailliert darstellen, vermessen und zur Dokumentation oder Weiterverarbeitung exportieren.
Auf diese Weise können z.B. Konstruktionsteile optimiert werden, die stoßartigen Belastungen ausgesetzt sind. Automatisierte Auswertungen ermitteln z.B. unmittelbar nach der Messung das HIC (Head Injury Criterion), aber auch Parameter von Abklingvorgängen. Zusammen mit dem InnoAnalyzer können die Eigenfrequenzen bestimmt werden.
Ebenso zeigt das InnoScope zuverlässig sporadisch oder periodisch auftretende Überhöhungen auf.
Eigenschaften
Die InnoScopes sind universelle digitale Speicheroszilloskope. Die Pro-Version kann neben Schwingbeschleunigung auch -geschwindigkeit und -weg messen. Zudem erlaubt die Pro-Version die automatisierte Auswertung von Messdaten.
Bis zu 4 Messkurven lassen sich in einem InnoScope gleichzeitig anzeigen. Das können unterschiedliche Sensorsignale sein, aber auch verschiedene Messgrößen, die aus einem Sensorsignal abgeleitet werden. Hervorzuheben ist die hohe Speichertiefe des InnoScopes. Es kann Signale eine Sekunde vor dem Triggerereignis und bis zu 110 Sekunden nach dem Triggerereignis bei voller Auflösung von 10 ?s darstellen.
Zur Auswertung stehen dem Anwender 2 Cursor zur Verfügung. Zeit- und Messwerte an der Cursorposition sowie Differenzen werden numerisch dargestellt. Der Export von Messdaten als Grafik oder im Textformat eröffnet weitere Anwendungsfelder. Das InnoScope kann diesen Export sogar automatisch bei Trigger durchführen und die Datei dann mit der Meldeoption per E-Mail versenden.

