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VibroMatrix® InnoLogger® AuswertungInstrumente mit 4 unterschiedlichen Konfigurationen klonen

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a) Frequenz 200 ... 300 Hz, Alarmschwelle bei 0,1 m/s², Summenwerte

b) Frequenz 200 ... 300 Hz, Alarmschwelle bei 1,0 m/s², Detailwerte

c) Frequenz 650 ... 750 Hz, Alarmschwelle bei 0,1 m/s², Summenwerte

d) Frequenz 650 ... 750 Hz, Alarmschwelle bei 1,0 m/s², Detailwerte

Innologger-Auswertung

Unser Kunde sucht eine selektive Datenaufzeichnung für die Dokumentation der Geräuschemission eines elektrischen Antriebs. Dazu werden die Vibrationen mit einem Vibrationssensor vom Typ 780A gemessen und von dem 2-Kanal-A/D-Wandler für IEPE-Aufnehmer digitalisiert und über die USB-Schnittstelle an den PC übertragen.

Es sollen 2 Frequenzbänder ausgewertet werden: 200 ... 300 Hz und 650 ... 750 Hz. Bleibt der Effektivwert der Schwingung in dem jeweiligen Frequenzband unter dem Grenzwert von 1 m/s² sollen lediglich über einen Zeitraum von 20 sec. die Summenmesswerte aufgezeichnet werden, wird der Grenzwert überschritten sollen die Messwerte detailliert aufgezeichnet werden.

Für die Auswertung verwenden wir die Klonfunktion der VibroMatrix® Instrumente. Wir starten den InnoLogger® einmal, konfigurieren das Instrument und vervielfältigen das Instrument durch drücken des Buttons 'Klonen'. Das hiermit duplizierte Instrument wird in den Einstellung nach Aufgabe variiert und erneut geklont.

Innologger-Auswertung Bild 1

InnoLogger® Konfiguration auf dem Instrumentenreiter 'Signal' Zeitfenster eingestellt auf 0,1 s Frequenzband beschränkt auf 200 ... 300 Hz bzw. 650 ... 750 Hz (Filtersteilheit einstellbar im InnoMaster) Signaleingang und Messgröße nach eigenen Vorgaben, evtl. kann das Instrument über den Digitaleingang gestartet werden.

Innologger-Auswertung Bild 2

InnoLogger® Konfiguration auf dem Instrumentenreiter 'Alarm' Die oberen beiden Instrumente zeichnen die Messdaten durch den niedrigen Grenzwert permanent auf, die beiden unteren Instrumente werden dann zur gut/schlecht Selektion verwendet. Die weitergehende Möglichkeit Alarme über Großanzeigen, E-Mail oder Grenzwertkontakte zu melden wird hier nicht weiter beschrieben.

Innologger-Auswertung Bild 3

InnoLogger® Konfiguration auf dem Instrumentenreiter 'Aufzeichnung' Dieser Reiter legt die Konfiguration für Aufzeichnung der Messwerte fest: die oberen beiden Fenster zeichnen durch den sehr niedrigen Grenzwert von 0,1 m/s² permanent die Messwerte als Summenwert auf. Die unteren beiden Fenster zeichnen Detailwerte (10.000 Messwerte je Sekunde) nur bei Überschreiten des 2ten Grenzwertes von 1 m/s² auf. Die Aufzeichnungsdauer liegt bei 20 Sekunden (je 10 Sekunden Vor- und Nachgeschichte). Die Dateigröße beträgt 4,4 kByte bzw. 2,1 MByte.

Als Dateiformat wurde Text/ASCII sowohl für Header als auch die Messdaten gewählt. Dadurch entstehen etwas größere Dateien, allerdings können diese direkt in Excel® weiterverarbeitet werden. Als Dateiname wurde der Standardname durch eigene Dateinamen mit dynamischer Datum- und Zeitwerten in einem definierten Zielverzeichnis ersetzt.

Innologger-Auswertung Bild 4

Die Messdateien werden mit einem Texteditor geöffnet und per copy-and-paste in ein Excel-Tabellenblatt Spalte für Spalte einkopiert. Die folgenden 3 Screenshots zeigen das Ergebnis:

Innologger-Auswertung Bild 5

Bedingt durch die hohe Samplerate von 10.000 Messwerten je Sekunde werden in 'schlecht' Dateien bei 20 Sekunden Aufzeichnungsdauer 200.000 Messwerte je Kanal eingelesen. Die Aktuelle Excel® Version kann diese Messdaten in Zellen aufnehmen, allerdings max. 32.000 Messwerte als Graph darstellen. Da die Berechnung eines solchen Graphen längere Zeit dauert, wurden für diese Demo nur 1600 Messpunkte visualisiert. Für solch große Datenmengen sind andere Analyseprogramme wie Matlab oder FlexPro geeigneter.