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Montagehinweise für den Kraftaufnehmer Modell ALF256 Messtechnik Informationen: Allgemeine Einbauhinweise für Kraftaufnehmer

Der Kraftaufnehmer ALF256 wird in 2 prinzipiell unterschiedlichen Bauformen geliefert.

Beim Einbau der Kraftaufnehmer ALF256 ist unbedingt zu beachten, dass der Gewindebolzen der aktiven Seite (vertieft eingebauter Bolzen) sich frei zur Belastungsplatte bewegen kann und nicht aufliegt. Der Zwischenraum muss einige mm betragen, damit sich der Gewindestutzen mit der Last relativ zum Gebergehäuse bewegen kann. Am einfachsten erreicht man dies, wenn man die mitgelieferte Gewindemutter als Kontermutter zuerst auf den Gewindestutzen aufschraubt und darauf dann die Last einleitet (wie in den Skizzen dargestellt).

Richtiger Einbau der Kraftaufnehmer ALF256

Wird der Geber mit dem Gewindestutzen in eine Gewindebohrung eingeschraubt, so muss beachtet werden, dass dies sehr sorgfältig, ohne Kraftaufwand oder Zuhilfenahme von Werkzeugen (Rohrzange etc.) geschieht. Auf keinen Fall darf ein Torsionsmoment zwischen Gebergehäuse und Gewindestutzen entstehen.

Besonders bei den Ausführungen mit beidseitigem Gewindestutzen ist zu beachten, dass während des Einschraubens und Konterns der Gewindestutzen in die entsprechenden Bohrungen niemals ein Torsionsmoment auf den Sensor eingeleitet wird, da sonst der Sensor zerstört werden könnte.

Der einfachste Weg: zuerst die mitgelieferten Gewindemuttern auf je einen Gewindestutzen drehen, dann die Lasteinleitungsteile vorsichtig ohne Kraftanwendung auf die Gewindestutzen schrauben und mit den Gewindemuttern kontern.

In kritischen Fällen, wo z. B. höherer Kraftaufwand notwendig wird, ist es u. U. zweckmäßig, den Geber elektrisch anzuschließen und die Montage unter Beobachtung des Ausgangssignals der Lastmesszelle vorzunehmen. Bei der Montage darf, genau wie bei dem normalen Messbetrieb, das Ausgangssignal niemals 100% des Nennwertes überschreiten, da sonst mit bleibender Nullpunktverschiebung gerechnet werden muss.