Drucksensoren

Drucksensoren, Druckaufnehmer und Differenz-
druckaufnehmer in Standard- und Miniaturbauformen
für eine Vielzahl von Anwendungen.

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Unser umfangreiches Sortiment an Druckaufnehmern für 
die Druckmessung finden Sie in unserem Online-Katalog.

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Drucksensoren (auch Druckdose, Druckmessdose oder Drucktransmitter genannt) unterscheiden sich, neben der Bauform und dem Ausgangssignal hauptsächlich in der Art des Referenzdruckes zur Druckmessung: hier gibt es Drucksensoren für Relativdruck, Absolutdruck und Differenzdruckaufnehmer.

Bei einem Drucksensor für Relativdruck ist die Rückseite des Sensorelementes mit dem uns umgebenden Luftdruck beaufschlagt. Dabei führt in einem typischen Aufbau ein kleines Röhrchen von der Sensorrückseite zum Stecker oder durch das Anschlusskabel. Diese Drucksensoren haben den Vorteil, dass sich Schwankungen des Luftdruckes nicht in einer Schwankung des Ausgangssignals bemerkbar machen.

Der Drucksensor für Absolutdruck hat auf der Rückseite der Sensormembran eine kleine Kammer, die vollständig evakuiert ist, d. h. in der Kammer herrscht 0 bar absolut. Diese Drucksensoren zeigen solange kein Messdruck ansteht den aktuellen Luftdruck, der typisch zwischen 950 und 1050 mbar liegt. Änderungen im Luftdruck (z.B. durch ein aufziehendes Hoch oder Tief) führen also zu einer Änderung des Messsignals ohne dass sich der eigentlich anstehende Druckwert ändert. Eine Sonderbauform von Absolut-Drucksensoren sind Barometer, die sehr präzise den Umgebungsluftdruck messen. Eine Sonderform des Drucksensors ist die s.g. sealed gauge Ausführung. Hier wird die Referenzkammer mit ca. 1000 mbar dicht verschlossen. Diese Drucksensoren werden hauptsächlich für Messbereiche >10 bar eingesetzt. Durch das Verschließen der Referenzkammer wird verhindert, dass z.B. aggressive Gase in die Referenzkammer eindringen können und dort Korrosion hervorrufen.

Eine weitere, spezielle Form der Drucksensoren sind so genannte Differenzdrucksensoren oder -druckaufnehmer. Hierbei ist die Rückseite der Sensormembran mechanisch so aufgebaut, dass sie als eigenständiger Druckanschluss für die Druckmessung verwendet werden kann. Ein Drucksensor (Druckdose oder Druckmessdose) in dieser Ausführung zeigt also bei gleich großem Druck an der Eingangs- und der Referenzseite Null an. Differenzdrucksensoren unterscheiden sich wesentlich im mechanischen Aufbau. Hier gibt es einfach Konstruktionen, die z. B. für die Referenzseite nur trockene Gase zulassen oder auch hochwertige Drucktransmitter, die bei kleinem Nennmessbereich von 35 mbar eine (auch einseitige) überlast von mehr als 200 bar zulassen.

Drucktransmitter sind häufig mechanisch sehr robust aufgebaut und haben ein in der Prozessmesstechnik übliches 4...20 mA Ausgangssignal.