Drehratenaufnehmer & Drehratensensoren

Drehratensensoren (Gyroskopsensoren) bzw. Drehratenaufnehmer kommen immer dann zum Einsatz, wenn die Drehrate erfasst werden muss ohne feststehenden Bezugspunkt. Beispielsweise in der Luftfahrt und bei maritimen oder industriellen Anwendungen. Diese sogenannten Schwingstrukturkreisel arbeiten nach dem Coriolis-Prinzip.

Produktübersicht

 Eine große Auswahl an Drehratensensoren
finden Sie in unserem Online-Katalog.

Drehratenaufnehmer | -sensoren

Technische Informationen

Ausführliche technische Details und Berichte
zu Drehratensensoren finden Sie hier in diesem Bereich.

Drehratenmesstechnik

Wann kommen Drehratensensoren zum Einsatz?

Grundsätzlich dienen Gyroskope zur Stabilisierung von Gegenständen. Unsere Drehratensensoren ( MEMS-Gyroskope) werden immer dann benutzt, wenn eine Erfassung der Drehrate (°/s) ohne einen feststehenden Bezugspunkt erforderlich ist. Dies unterscheidet Gyroskope von allen anderen Instrumenten, die eine Drehung messen, wie z.B. einem Tachometer oder einem Potentiometer.

Diese Sensoren (auch Schwingstrukturkreisel genannt) arbeiten nach dem Coriolis-Prinzip. Sie erfassen die Rotationsrate durch das als Coriolis bekannte Phänomen.

 

Wie funktionieren Drehratensensoren?

Umsere Drehratensensoren verwenden einen Vibrations- oder Resonanzring, der unter Verwendung eines DRIE (Deep Reactive Ion Etch)-Bulk-Siliziumprozesses hergestellt wird. Der Ring wird im freien Raum durch acht Paare von hundefußartigen symmetrischen Speichen abgestützt. Das Bulk-Silizium-Ätzverfahren und die einzigartige patentierte Ringkonstruktion ermöglichen geometrische Eigenschaften in engen Toleranzen für eine präzise Balance sowie thermische Stabilität.

Im Unterschied zu anderen MEMS-Gyroskopen existieren keine schmalen Spalte, die Interferenz- und Haftreibungsprobleme erzeugen können. Diese Merkmale tragen signifikant zur Leistungsfähigkeit unserer Drehratensensoren hinsichtlich der Stabilität ihrer Vorspannung und ihres Skalierungsfaktors über einen Temperaturbereich hinweg sowie zu ihrer Vibrations- und Stoßbeständigkeit bei.  Ein weiterer Vorteil dieser Konstruktion besteht in der inhärenten Unempfindlichkeit gegenüber einem durch Beschleunigung ausgelösten Ratenfehler bzw. einer ‘g-Sensitivität’.