Kraftmesser


Kurzbeschreibung und Informationen

Mit unseren Produkten sind Sie Rund ums Thema Kraftsensoren in den besten Händen.

Im allgemeinen Sprachgebrauch werden Kraftaufnehmer oder Kraftsensoren auch als Kraftmesser oder Kraftmessdose also als Messgeräte für die Kraftmessung bezeichnet. Die Kraftmesser oder Kraftmessdosen aus unserem Lieferprogramm verwenden als Sensortechnik bewährte Dehnmessstreifen-Technologie.

Dehnmessstreifen, als DMS abgekürzt, wandeln die mechanische Verformung des federelastischen Messelements in ein elektrisches Signal. Durch die Wheatstone’sche Vollbrücke wird das stabilisierte 5 V oder 10 VDC Signal in ein kleines versorgungsspannungsproportionales mV-Signal. Typisch ist für Kraftmesser eine Empfindlichkeit von 2 mV/V, also bei 10 VDC Versorgungs 20 mV.

Ermöglicht der Kraftmesser durch seine Bauart einen Betrieb in Zug- und Druckrichtung, liefert die Messbrücke auch ein bi-direktionales Ausgangssignal von zum Beispiel +/-20mV. Lediglich einige wenige Bauformen, wie zum Beispiel Knopf-Kraftmesser mit festem Lasteinleitungsknopf, können mechanisch nur in Druckrichtung belasten werden. Bi-direktionale Kraftmesser arbeiten, wie schon erläutert, in beide Richtungen. Durch eine zusätzliche bi-direktionale Kalibrierung verbessert sich ggf. lediglich die Genauigkeit in der zweiten Kalibierrichtung.

Ist die Empfindlichkeit der Kraftmesser entsprechend eng toleriert, spricht man von einem normierten Ausgangssignal. Dies ermöglicht die Parallelschaltung mehrerer Kraftmesser für den Aufbau von Wägeeinrichtungen.

Die nachgeschaltete Verstärkerelektronik skaliert dann die Anzeige oder den Analogausgang für die Kraftmessung entsprechend dem Gesamtgewicht. Ebenfalls möglich sind die Tarierung, also der Nullsetzung des Ausgangssignals im unbelasteten Zustand, um zum Beispiel das Gewicht einer Plattform bei der Messung nicht mit berücksichtigen zu müssen.